Werdegang der SG Wintermoor „68“ e.V. von Peter Janschik
Im Jahr 1968  rief der Neu-Wintermoorer Johannes Heinsohn die Dorfbevölkerung auf, zu einer Vereinsgründung ins Gasthaus Meyer in Wintermoor-Geversdorf zu kommen. Es ging darum, einen Sportverein ins Leben zu rufen, um Sportbegeisterten eine Möglichkeit zu geben, eine sportliche Tätigkeit auszuüben. Es kamen ca. 30 Leute zusammen, die den neuen Verein ins Leben rufen wollten. 17 Mitglieder trugrn sich spontan in die Mitgliederliste ein. Bis zum Abend kamen noch einmal so viele Mitglieder dazu. Jetzt meldeten sich  täglich neue Mtglieder an, so dass naxch einem Jahr der Mitgliederbestand auf über 400 anstieg.  Es war ein Neubeginn der sportlichen Arbeit in Wintermoor. Als Einzugsbereich wurden satzungsmäßig die Gemeinden Wintermoor, Erhorn, Wesseloh und Insel festgelegt. Bis dahin war Vereinsleben nur in der freiwilligen Feuerwehr und den Schützenvereinen möglich. Damit war nach Jahren ohne Sportverein eine Fprtsetzung des Sportbetriebs nach den Vereinen; SV Silesia Reinsehlen (1947 bis 1950), SV Wesseloh (1949 bis ?) SV Wintermoor )1950 bis?), SV Insel (von bis ?) und der SG Nordring aus den Vereinen Wintermoor, Wesseloh und Insel (von bis ?). Als erste Sparten wurden Fussball (unter Johannes Heinsohn) und Tischtennis (unter Albert Reßmeyer) gegründet. Später kam eine Turnabteilung, eine Judoabteilung und Zumba hinzu. Erster Vorsitzender der SG Wintermoor „68“ e.V.war Johannes Heinsohn mit den Vorstandsmitgliedern: Gerhard Riebesel, Heinz Balster, Edwin Litz und Herbert Behrens. Dieser Vorstand unter Vorsitzvon Johannes Heinsohn mit wechselnder weiterer Besetzung war bis 1977 im Amt. Heinsohns  Führungsstil mit eigenwilligen Entscheidungen traf bei den weiteren Vorstandsmitgliedern auf zunehmende Ablehnung. So wurde, auch gegen den Willen Heinsohns, eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen, worauf Johannes Heinsohn zurücktrat und den Verein durch Austritt verließ. Es wurde Peter Jantschik zum neuen Vorsitzenden gewählt. Dieser übte das Amt bis 1986 aus und übergab das Amt an Werner Köster. Dieser übte das Amt jedoch nur 2 Jahre aus und übergab die Führung an Hans-Joachim Sachse. Auch dieser war nach 2 Jahren nicht bereit nchmals zu kanditieren. Nach langen Beratungen und ohne einen neuen Kandidaten zu finden, übernahm Peter Jantschik den Vorsitz erneut. Im Jahr 1978 wurde das 10jährige Bestehen  gefeiert. Gleichzeitig wurde das neu errichtete Vereinsheim mit Kleinsporthalle eingeweiht. Es gab einen Empfang und die Sparten stellten sich vor. Abends wurde in der Sporthalle ein Sportlerball gefeiert, der gut besucht wurde. Im 10. Vereinsjahr gelang der 1. Fusballherrenmannschaft der Aufstieg in die neugegründete Kreisliga Soltau-Fallingbostel der fusionierten Landkreise Soltau und Fallingbostel. Danach war die erfolgreichste Zeit der Fußballer.  Ende der 1980er Jahre erreichte die 1 Mannschaft viermal die Viezekreismeisterschaft, ohne  jedoch den Aufstieg in die Bezirksklasse zu schaffen. Danach ging es mit wechselndem Erfolg weiter, wobei mal 1. Kreisklasse, mal Kreisliga gespielt wurde. Das war auch der Tatsache geschuldet, dass gute Spieler ihre Chance bei höherklassigen Vereinen suchten und auch mit gutem Erfolg spielten. Die Jugendarbeit war in allen Jahren ein Anliegen des Vereins und des Vorstandes. So konnte der Mitgliederbestand zwischen 300 und 400  stabil gehalten werden. Auch der Leistungsstand wurde dadurch gehalten. Nun geht der Verein ins 50te Jahr und hat sich als feste Größe im Sportgeschehen des Heidekreises etabliert. Die SG Wintermoor ist beliebt und akzeptiert. Im Jubiläumsjahr 2018 besteht der geschäftsführende Vorstand aus folgenden Personen: Peter Jantschik, Helmut Ruschmeyer, Heidrun Tödter, Gudrun Meyn, Heidi Riebesel, Matthias Heinrich, Jürgen Lühmann, und Hannes Twisselmann. In den Sportfachverbänden sind vertreten: Peter Jantschik (Fussball), Matthias Heinrich (Tischtennis) und der leider vor Kurzem verstorbene Jürgen Röhrs (Fussball). Wir wurden und werden von den Ratsmitgliedern aus Wintermoor Ch.und Wintermoor Geversdorf  sowie von Schneverdinger Ratsmitgliedern und Sportkameradinnen und Sportkameraden unterstützt, was uns sehr hilft und geholfen hat. Auch eine gute Verbindung zum Kreissportbund wurde gepflegt, was sich auch positiv auf den Verein auswirkt.